top of page

ausbildung

Ausbildung zum Lehrer - Lehrerin / Yoga & Meditation


HRIDAYA-SCHULE MÜNCHEN

Ausbildung zum Yoga- und Meditationslehrer

Eine zweieinhalbjährige berufsbegleitende Ausbildung

Yoga ist mehr als die Praxis körperlicher Übungen. Es ist ein Weg, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, den Geist zu sammeln und sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen.

Die Ausbildung an der Hridaya-Schule verbindet die praktische Erfahrung des Yoga mit Meditation, philosophischen Quellentexten und den Grundlagen eines verantwortungsvollen, teilnehmerorientierten Unterrichtens.

Sie vermittelt die fachlichen, praktischen und didaktischen Grundlagen, um Yoga und Meditation fundiert, achtsam und entsprechend den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden zu unterrichten.

Dabei geht es nicht allein um das Erlernen von Methoden. Ebenso wichtig sind die Entwicklung einer eigenen Übungspraxis, die persönliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Yoga und die Fähigkeit, Erfahrungen verständlich und lebendig weiterzugeben.
 

Inhalte der Ausbildung

1. Hatha-Yoga – Körper, Atem und Bewegung

  • Asanas – Körperhaltungen und ihre Wirkungen

  • Vinyasa – fließende Bewegungsfolgen

  • Pranayama – Atemführung und Atemtechniken

  • Aufbau und Gestaltung sinnvoller Übungsabläufe

  • Anpassung der Übungen an individuelle Voraussetzungen und körperliche Einschränkungen

  • Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Tagesform und Belastbarkeit

  • Förderung von Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Entspannungsfähigkeit

  • Entwicklung einer regelmäßigen, gesundheitsorientierten Übungspraxis

  • Yoga für ältere Menschen, einschließlich angepasster Übungen auf dem Stuhl

  • Yogaübungen für den Arbeitsplatz und für Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Yoga verantwortungsvoll und nachhaltig vermittelt werden kann, damit die Teilnehmenden ihre körperlichen und persönlichen Ressourcen stärken und ihre Gesundheit langfristig unterstützen können.
 

2. Meditation und Kontemplation

  • Einführung in verschiedene Meditationsweisen aus der Yoga-Tradition und dem Buddhismus

  • Yoga-Meditation und Kontemplation

  • Schulung von Konzentration und Aufmerksamkeit

  • Vertiefung der Körperwahrnehmung

  • Förderung von Entspannungsfähigkeit und Gelassenheit

  • Auseinandersetzung mit Stress und individuellen Stressfaktoren

  • Entwicklung von Möglichkeiten zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention

  • Förderung von innerer Ruhe, Lebensfreude und psychischen Ressourcen

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Meditationsformen kennen und entwickeln eine eigene Praxis, die sie reflektiert und verantwortungsvoll in ihren Unterricht integrieren können.
 

3. Philosophie und Quellentexte des Yoga

Die philosophischen Grundlagen bilden einen spannenden Bestandteil der Ausbildung. Sie eröffnen einen Zugang zu den Ursprüngen des Yoga und laden dazu ein, dessen zentrale Fragen und Gedanken mit der eigenen Erfahrung in Verbindung zu bringen.

Inhalte sind unter anderem:

  • Das Yoga-Sutra des Patañjali

  • Die Sāṃkhya-Philosophie

  • Die Bhagavad Gītā

  • Einführung in die Veden und Upanishaden

  • Grundlagen der Vedānta-Philosophie

  • Das Yoga Rahasya

  • Geschichte, Ursprünge und Traditionen des Yoga

  • Bedeutende Yogapersönlichkeiten und unterschiedliche Yoga-Wege

Ziel ist es, die philosophischen Texte nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern ihre Bedeutung für die eigene Praxis und das heutige Verständnis von Yoga zu erschließen.
 

4. Rezitation, Mantra und Klang

  • Einführung in die Rezitation

  • Atem- und Stimmübungen

  • Erlernen ausgewählter Mantras

  • Verbindung von Atem, Stimme und Klang

  • Konzentration und Sammlung durch Rezitation

  • Mantra Rezitation als meditative Praxis

  • Erleben von Klang, Rhythmus und gemeinsamer Rezitation

Rezitation kann die Aufmerksamkeit bündeln, die Atemwahrnehmung vertiefen und einen unmittelbaren Zugang zu Stille und innerer Sammlung eröffnen.
 

5. Unterrichtsgestaltung – Didaktik und Methodik

Die Fähigkeit, Yoga zu unterrichten, entwickelt sich durch Wissen, eigene Erfahrung und praktische Anwendung. Deshalb nimmt die Unterrichtsgestaltung einen wichtigen Platz in der Ausbildung ein.

  • Didaktik und Methodik des Yogaunterrichts

  • Planung und Aufbau von Unterrichtsstunden und Kursen

  • Teilnehmerorientiertes Unterrichten

  • Beobachtung und angemessene Korrektur

  • Individuelle Anpassung von Übungen

  • Sprache, Stimme und Kommunikation

  • Verständliche und präzise Anleitung

  • Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen

  • Gestaltung einer unterstützenden Lernatmosphäre

  • Analyse und Reflexion des eigenen Unterrichts

Praktische Unterrichtserfahrung: Die Teilnehmenden gestalten acht Lehrproben vor der Ausbildungsgruppe. Jede Lehrprobe wird anschließend gemeinsam besprochen und reflektiert.

Ergänzend gehören Impulsreferate und Vorträge zum Ausbildungsprogramm.
 

6. Berufsorientierung und berufliche Perspektiven

Die Ausbildung vermittelt auch grundlegende Kenntnisse für den beruflichen Weg als Yoga- und Meditationslehrer.

  • Berufsbild und mögliche Tätigkeitsfelder

  • Grundlagen der Existenzgründung

  • Planung und Organisation eigener Kurse

  • Entwicklung eines eigenen Unterrichtsprofils
     

7. Eigene Übungspraxis und persönliche Vertiefung

Die Entwicklung einer eigenen, regelmäßigen Praxis ist eine wesentliche Grundlage für das spätere Unterrichten.

Neben dem Unterricht in der Ausbildungsgruppe gehören dazu eigenständiges Üben, die Auseinandersetzung mit den philosophischen Inhalten und die Reflexion der eigenen Erfahrungen.

Zusätzlich sind acht individuelle Einzelstunden zur persönlichen Übungspraxis vorgesehen. Die Kosten hierfür werden direkt mit der jeweiligen Lehrkraft vereinbart und abgerechnet.
 

Umfang und Aufbau der Ausbildung

Dauer: 2,5 Jahre

Unterrichtsumfang:

  • 500 Unterrichtseinheiten Direktunterricht

  • 300 Unterrichtseinheiten Hausarbeit und individuelle Übungspraxis
     

Abschluss: Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen Prüfung als Hausarbeit.
 

Der Unterricht findet in einer Kleingruppe statt. Dadurch entsteht Raum für persönliche Begleitung, individuelle Fragen, praktische Erfahrungen und einen intensiven Austausch innerhalb der Ausbildungsgruppe.
 

Organisatorische Informationen

Unterrichtsform: Berufsbegleitend, an Wochenenden

Unterrichtsumfang: 28 Ausbildungswochenenden, verteilt auf 2,5 Jahre

Unterrichtszeiten:

  • Samstag: 9:30–18:30 Uhr

  • Sonntag: 9:00–17:00 Uhr

Im August findet kein Unterricht statt.

Ausbildungsgebühr: 30 Monatsraten à 200 Euro
 

Die Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert. Ob und in welchem Umfang die Kosten steuerlich geltend gemacht werden können, hängt von den individuellen steuerlichen Voraussetzungen ab.
 

Was du mitbringen solltest

Fachliche Vorkenntnisse sind für mich weniger entscheidend als die innere Haltung, mit der du dich auf diesen Weg begibst.
 

Wünschenswert sind ein offener und wacher Geist, Neugier, Freude am Lernen und Üben sowie die Bereitschaft, dich mit dir selbst und den grundlegenden Fragen des Yoga auseinanderzusetzen.
 

Auch eine spirituelle Sehnsucht kann ein wertvoller Ausgangspunkt sein. Es geht nicht darum, bereits Antworten zu haben, sondern darum, Fragen zuzulassen, Erfahrungen zu vertiefen und sich auf einen gemeinsamen Lernprozess einzulassen.
 

Eine Einladung

Eine Yoga- und Meditationsausbildung ist nicht nur eine fachliche Weiterbildung. Sie bietet auch die Gelegenheit, die eigene Praxis zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und den eigenen Weg bewusster zu gestalten.

Mir ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Lernen, persönliche Entwicklung, philosophische Auseinandersetzung und praktische Erfahrung gleichermaßen ihren Platz haben.
 

Ich freue mich über jede Nachfrage, auf das Kennenlernen der Menschen, die sich für diese Ausbildung interessieren, und auf die gemeinsame Zeit, die vor uns liegt.
 

Ich freue mich auf den spannenden Weg, den wir miteinander gehen werden.
 

bottom of page